Nach drei Jahren wird das Zepter der Parteileitung der jungen Grünliberalen des Kantons Luzern weitergegeben. Mario Cozzio (26, Sursee, l) tritt nach der Gründung der Partei im Jahr 2016 ab. Neuer Präsident wird Phillip Oswald (28, Luzern, r).

Am vergangenen Freitag, dem 11.10.2019, fand die Mitgliederversammlung der jungen Grünliberalen Kanton Luzern im Staatsarchiv Luzern statt. Spürbar war der Wille, erneut als stärkste Jungpartei des Kantons bei den Wahlen vom kommenden Sonntag abzuschneiden – hierfür werden auch in den letzten Tagen noch diverse Aktionen stattfinden.

Nebst dem Thema National- und Ständeratswahlen, welche die (J)GLP mit dem Slogan #EsIstZeit bestreiten, war es auch Zeit für die internen Vorstandwahlen. Dabei wurden diverse Posten neu besetzt und/oder bestätigt, unter anderem auch das Präsidium. Auf den Surseer Mario Cozzio (26) folgt neu der Luzerner Phillip Oswald (27). Der neue Vorstand setzt sich zusammen aus Phillip Oswald (Präsidium), Stefan Wick (Vizepräsidium), David Limacher, Daniel Rose, Andreas Albisser, Sebastian Huber, Sabrina Felder, Pascal Gabriel und Philippe Herdener.

Mario Cozzio blickt mit Stolz auf die vergangenen Jahre zurück: «Vor drei Jahren durfte ich die Partei als Gründungspräsident an der Mitgliederversammlung im Rathaus Sursee ins Leben rufen. Heute sind die Jungen Grünliberalen die Jungpartei mit dem schweizweit grössten Zuwachs. Als ich damals meine Antrittsrede mit «die Zukunft denkt grünliberal» abgeschlossen hatte, wusste ich nicht, dass sich dies so deutlich bestätigen würde!

Ich bin stolz auf die geleistete Arbeit, und mein Ziel, die Partei aufzubauen, ist erreicht. Nun ist es Zeit für frischen Wind: Umso schöner ist es, dass alle Vorstandsposten ohne Vakanzen besetzt wurden und wir als Nachfolger im Präsidium mit Phillip einen sehr erfahrenen Jungpolitiker in unseren Reihen haben werden. Ich freue mich auf die kommenden Jahre und vor allem auch darauf, beobachten zu dürfen, was diese engagierte junge Truppe auf die Beine stellen und bewegen wird!»

Bereits an der Versammlung lässt der abtretende Präsident verlauten, dass er gerne nach vorne und nicht nach hinten schaut. Dies sei auch einer der Gründe gewesen, weshalb er sich für die progressiven Grünliberalen entschieden hätte. Ein Abschied von der Partei sei dies aber nicht: Weiterhin wird er als Präsident der glp Sursee und Vorstandsmitglied der kantonalen Mutterparteipräsent sein. Was die Zukunft bringen wird, lässt er offen: «Wie so oft stehen immer wieder neue Projekte an – manchmal weniger planbar und spontan, manchmal aber auch planbar. Ich sehe meiner politischen Zukunft definitiv mit Spannung entgegen und freue mich auf neue Herausforderungen!»

Der neue Präsident, Phillip Oswald, blickt mit hoher Erwartung in die Zukunft: «Die Junge Grünliberale Partei Luzern ist heute im Umfeld der kantonalen Jungparteien etabliert. Nach einer erfolgreichen Gründungsphase möchte ich die JGLP Luzern in eine Wachstumsphase führen um uns auch in den politischen Gremien des Kantons und der breiteren Öffentlichkeit als treibende progressive Kraft zu verankern. Neben einem weiterhin starken Mitgliederzuwachs, zählen das vermehrte einreichen von politischen Vorstössen und die aktivere Einflussnahme auf den öffentlichen Diskurs zu meinen Zielen. Heute mehr denn je braucht Luzern eine Jungpartei, die Vernunft über Ideologie stellt, die gewillt ist die politischen Probleme an der Wurzel zu fassen und die aktiv eine bessere Zukunft gestalten will anstatt der Vergangenheit nachzutrauern! Ich freue mich auf die neue spannende Aufgabe und vor allem die Zusammenarbeit mit unseren talentierten und motivierten Jungpolitiker und Jungpolitikerinnen.»

Der antretende Präsident bedankt sich auch bei Mario Cozzio und den abtretenden Vorstandsmitgliedern für die herausragende Arbeit: «Ich darf heute eine starke, motivierte und ambitionierte Jungpartei übernehmen. Dass dies so ist, haben wir zu einem nicht unwesentlichen Teil Mario Cozzio zu verdanken. Ohne sein Engagement wäre unsere Partei politisch schwächer und menschlich ärmer. Marios Leidenschaft für eine grüne, liberale und zukunftsorientierte Politik hat uns alle angesteckt und mitgerissen. Danke Mario. Nicht nur Mario, jedem einzelnen Vorstandsmitglied gebührt Dank für die tolle Arbeit die Ihr geleistet habt. Danke.»

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